„Wenn dem Mensch der Zwang zur Arbeit genommen wird, indem ihm seine Existenz durch ein bedingungsloses Grundeinkommen garantiert ist, wäre er glücklicher und gesünder, so die Initiatoren und Verfechter des Grundeinkommens in der Schweiz.“

Der Kern aus meiner Sicht ist der „Zwang zur Arbeit“. Nicht die Freiheit zu haben, jederzeit entscheiden zu können, dass man jetzt etwas ganz anderes machen möchte, nicht einfach seine Arbeitszeit nach Belieben verändern zu können.

Was mir auffällt, seitdem ich selbstständig bin, und das sind jetzt immerhin knapp sechseinhalb Jahre: Ich fühle mich frei in meinen Entscheidungen.

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Was ich manchmal für Freunde nebenbei mache, nämlich ihnen die Webseiten für ihre Vereine neu zu gestalten, das kann ich einfach so machen. Ich brauche niemanden zu fragen. Meine Zeiteinteilung ist meine Sache.

Ich kann mich ehrenamtlich engagieren, wann und wo ich mag. Ich kann mich ausprobieren, indem ich Vorträge halte, Gründern beim Start-up helfen und Schulabsolventen bei der Berufswahl.

Was ich wann mache, wie ich meine Zeit und meine Ressourcen einteile, ist meine Sache. Auch, ob ich Vollzeit oder Teilzeit arbeite, ist meine Sache. Klar möchte ich von meiner Arbeit leben. Dennoch bleibt es mir allein überlassen, mit wieviel Aufwand innerhalb wievieler Arbeitsstunden und vor allem mit welcher Art von Arbeit ich das erreiche.

Mich macht also nicht weniger Arbeiten glücklich, sondern dass ich die Freiheit habe, das zu arbeiten was mir am meisten Freude macht. Und dass ich auch die Freiheit habe, meinen beruflichen Schwerpunkt jederzeit zu ändern.

Mich macht also definitiv nicht weniger Arbeit glücklich, sondern die richtige Arbeit. Und die Freiheit, selbst entscheiden zu können.