Fragen können wie Küsse schmecken …

Kennen Sie das auch? Ihre Kollegin erzählt von einer neuen Fortbildung. „Du, meinst du, ich soll das machen?“ fragt sie. Sie lassen sich erklären, worum es geht und dann – was antworten Sie?

Sagen Sie
„Aaaaalso, ich an deiner Stelle (…)“
WER ist an MEINER Stelle?

Oder
„Tja, ich finde ja, das bringt nichts. Wieso willst du da Zeit und Geld investieren?“
WEM bringt das nichts?

Fragen können wie Küsse schmecken1

Oder
„Hm, was erhoffst du dir von der Fortbildung? Was reizt dich daran? Würdest du das denn auch zeitlich schaffen?“

Welche dieser Varianten wünschen Sie sich für sich selbst, wenn Sie andere um ihren Rat oder ihre Meinung fragen?

Das Buch „Fragen können wie Küsse schmecken“, dessen Titel ich hier teilweise abfotografiert habe, gibt es übrigens wirklich. Auch wenn es im Untertitel heißt „Therapie, Beratung, Coaching“, so zeigt es doch, dass Fragen ein wirkungsvolles Mittel in der Kommunikation sind. In fast jeder Lebenslage.

Versuchen Sie mal, einen Tag lang zu fragen statt Ratschläge oder Kommentare zu geben, oder, ganz schlecht, sich zu rechtfertigen oder jemandem beizupflichten, dem Sie eigentlich gar nicht beipflichten wollen. Bei den Fragen kommt es darauf an, dass Sie sie in sachlich-neutralem Ton stellen:

Chef: Wieso ist denn der Vorgang XYZ noch nicht fertig!?!
Sie: Sie wollten das jetzt mit Priorität erledigt haben?

Kollegin: Warum muss die immer alles falsch machen?!?
Sie: Was genau hat sie denn falsch gemacht?

Sie werden bestimmt viele weitere Beispiele finden…

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