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Häufig gestellte Fragen:

Ist das hier eine Zeitarbeitsfirma?

NEIN! – Professional People Services vermittelt grundsätzlich und ausschließlich direkt an Ihren künftigen Arbeitgeber. Zeitarbeit ist ausgeschlossen.

Was ist der Unterschied zwischen Direktvermittlung und Zeitarbeit?

Personalvermittlung vermittelt Sie direkt an Ihren neuen Arbeitgeber. Öffnet Ihnen Türen, begleitet Sie im Bewerbungsprozess. Ihren Anstellungsvertrag schließen Sie direkt mit Ihrem neuen Arbeitgeber, damit ist die Arbeit der Personalvermittlung getan.

Zeitarbeit, auch Arbeitnehmerüberlassung („ANÜ“) vermittelt Personal auf Zeit. Sie sind bei dem Zeitarbeitsunternehmen angestellt, es verleiht Sie an seine Kunden. Sie beziehen Ihr Gehalt vom Zeitarbeitsunternehmen als Ihrem Arbeitgeber. Dieser rechnet mit seinem Kunden die Leistungen, die Sie dort erbringen, direkt ab.

Was ist die Besonderheit bei Professional People Services?

Fünf Jahre erfolgreiche, bestens etablierte und inhabergeführte Personalvermittlung für Kanzleipersonal.

Langjährige Berufserfahrung als Kanzleimanagerin in U.S.-Wirtschaftskanzleien und dem heute größten Notariat Frankfurts.

„Insiderwissen“: Wie funktioniert der berufliche Alltag in einer Wirtschaftskanzlei, wie im Notariat, worauf kommt es an?

Umfassendes Netzwerk mit langjährigen persönlichen Kontakten zu Anwälten und Kanzlei- bzw. HR-Managern in Kanzleien.

Professional People Services steht für: Professionell und doch persönlich, Menschen stehen im Vordergrund, der Service kommt vor dem Umsatz: Sind Kunde und Kandidat zufrieden, bin ich es auch.

Wie viel kostet eine Vermittlung?

Für Bewerber ist die Vermittlung immer kostenfrei! Meine Dienstleistung wird ausschließlich von den Arbeitgebern bezahlt.

Meine Konditionen für Kanzleien können jederzeit bei mir angefragt werden.

Wie funktioniert so eine Vermittlung?

Sie können jederzeit anrufen oder Ihre Initiativbewerbung einsenden […]

Sobald Ihre Bewerbungsunterlagen (Lebenslauf und vollständige Zeugnisse) vorliegen und die Prüfung positiv ausfällt, folgt ein ausführliches Gespräch.

 

Darin geht es um ähnliche Fragen wie in anderen Bewerbungsgesprächen auch. Gleichzeitig sprechen wir über Ihre beruflichen Wünsche und inwiefern ich Sie dabei unterstützen kann, sie zu erreichen.

 

Was ist Ihnen wichtig, worauf kommt es an?

 

Ich stelle dann in Absprache mit Ihnen Ihr Bewerberprofil (so anonym wie Sie es wünschen) bei meinen Kunden vor und koordiniere auch die Terminvereinbarung, wenn Sie zum Bewerbungsgespräch eingeladen werden.

 

Hierfür erhalten Sie selbstverständlich alle notwendigen Informationen.

 

Während dieser Zeit erhalten Sie von mir eine professionelle Begleitung, die Tipps zum Bewerben wie auch für Bewerbungsgespräche einschließt. Meine liebste Aufgabe hierbei: Ihnen die Daumen zu drücken, während Sie gerade Ihren möglichen neuen Arbeitgeber kennenlernen.

Muss man Rechtsanwaltsfachangestellte/r sein, um in einer Wirtschaftskanzlei arbeiten zu können?

In Wirtschaftskanzleien arbeiten im Assistenzbereich häufig fremdsprachlich ausgebildete Mitarbeiter/innen aber auch Rechtsanwaltsfachangestellte.

Wesentlich sind in aller Regel gute Englischkenntnisse, denn Wirtschaftskanzleien arbeiten international. Für manche Abteilungen oder Rechtsgebiete sind die Kenntnisse ausgebildeter Rechtsanwaltsfachangestellter unabdingbar.

In vielen Abteilungen stehen andere Kenntnisse im Vordergrund, weil dort beraten wird und nicht prozessiert.

Deshalb werden dort fremdsprachliche Assistentinnen/Assistenten bevorzugt.

Dennoch finden auch Rechtsanwaltsfachangestellte mit mindestens guten Englischkenntnissen hier sehr gute berufliche Perspektiven.

Was ist eine Wirtschaftskanzlei?

Eigentlich müsste man sagen „wirtschaftsberatende Kanzlei“.

Im Unterschied zu einer Kanzlei wo Menschen mit privaten Fragen (Verkehrsunfall, Probleme mit Vermietern, Familienrecht etc.) hingehen, sind die Mandanten einer Wirtschaftskanzlei nahezu ausschließlich Unternehmen, Firmen aus der freien Wirtschaft. Häufig sind es international tätige Unternehmen.

Diese Unternehmen werden zu vielfältigen rechtlichen Fragen beraten, wie z.B. im Kartellrecht, Unternehmenssteuerrecht, Arbeitsrecht (Unternehmerseite), Bank- und Finanzrecht, Konfliktlösungen / “Dispute Resolution“, Unternehmenszusammenschlüsse / “Merger“, gewerbliches Immobilienrecht, Marken- und Wettbewerbsrecht, Medien / Technologie / Kommunikation usw.

Weshalb ist eine Wirtschaftskanzlei eine interessante Branche für Assistenzberufe?

Mal ehrlich: Wussten Sie, dass es Wirtschaftskanzleien gibt?

Dass es hier gute Arbeitsplätze im internationalen Umfeld gibt?

Dass Sie hier Ihre Fähigkeiten als Assistent/in einbringen und, quasi nebenbei, viel über das Wirtschaftsgeschehen lernen?

Die Arbeitsplätze in Kanzleien sind sogar oftmals sicherer als in anderen Branchen.

Selbst während der Wirtschaftskrisen in den letzten Jahren haben nur wenige Kanzleien Mitarbeiter entlassen müssen.

Wie viele Menschen arbeiten eigentlich in so einer Wirtschaftskanzlei?

Das kann ein kleines, professionelles Team sein, manchmal „spin-offs“ (Abspaltungen) von großen Häusern, mit vielleicht 15-30 Menschen, es gibt aber ebenso Kanzleien mit mehreren tausend Mitarbeitern und Büros weltweit.

Die meisten Kanzleien von Rang und Namen sind auch in Frankfurt präsent.

Manche mit kleineren Teams, andere mit über 500 Mitarbeitern.

Was sie alle verbindet ist, dass sie international arbeiten und ihre Mandanten nahezu ausschließlich Unternehmen sind.

Was tut eigentlich ein Notar?

Ein Notar nimmt die Beurkundung von Rechtsgeschäften jeglicher Art vor sowie die Beglaubigung von Unterschriften.

Dabei ist er zur Unabhängigkeit und Unparteilichkeit verpflichtet, was ihn vom Rechtsanwalt, der die Interessen einer Partei vertritt, unterscheidet.

Wollen Sie beispielsweise eine Eigentumswohnung oder ein Haus kaufen, muss der Kaufvertrag vom Notar gemacht werden.

Es gibt eine ganze Reihe sogenannter beurkundungspflichtiger Rechtsgeschäfte, wie z.B. die Bestellung von Hypotheken, die Gründung von Kapitalgesellschaften wie einer GmbH oder einer Aktiengesellschaft, die Bestellung eines Geschäftsführers oder eines Prokuristen und vieles mehr.

In den letzten Jahren bilden sich mehr und mehr „Wirtschaftsnotariate“, also Notariate, in denen die Mandanten eher Unternehmen sind denn Privatleute. Hier werden dann eher „ganze Straßen beurkundet statt nur einem Gebäude“ oder große Gewerbeimmobilien.

Auch Unternehmenskäufe (Mergers) werden notariell beurkundet. Solche Urkunden können schon mal das Format dicker Bücher annehmen.

Weshalb gibt es im Notariat so ausgezeichnete Berufschancen?

Das Notariat führt, zu Unrecht, ein wenig ein „Nischendasein“.

Verbinden Sie mit einem Notar eine Art „graue Eminenz“ und verstaubte Büros mit Aktenbergen? So ist es in den meisten Fällen nicht. Es kann im Notariat sehr lebhaft zugehen, wenn z.B. gerade eine große Beurkundung ansteht. Stellen Sie sich vor, Firma A und Firma B, beides große deutsche Aktiengesellschaften, wollen sich zusammenschließen. Dieses Rechtsgeschäft wäre dann beurkundungspflichtig.

Um für einen Notar arbeiten zu können, muss man eine entsprechende Fachausbildung absolviert haben.

Je nach Bundesland ist entweder die Ausbildung zur Rechtsanwalts- UND Notarfachangestellten oder die Ausbildung zur Notarfachangestellten (natürlich immer m/w). Aktuell gibt es in Deutschland einen Trend zum Studium, zulasten der dualen Berufsausbildung. Auch und gerade im Bereich Notariat. Dadurch gibt es einen gewissen Mangel an Notariatsfachkräften. Und demzufolge haben Notariatsfachkräfte beste berufliche Chancen auf dem Markt.

 

Notariatsfachkräfte können sehr selbstständig arbeiten und den Notar weitreichend entlasten. Teilweise nehmen sie auch an Beurkundungen teil.

 

Wer sich zum Notarfachwirt fortbildet und in allen Facetten des Notariats versiert ist, kann als Notariatsmanager/in bei einem Wirtschaftsnotariat durchaus ein sechsstelliges Gehalt verdienen.

 

Mehr zur Berufsausbildung bei einem Notar hier:

http://www.bnotk.de/Notar/Arbeitgeber/Notarfachangestellte.php
Wie viele Rechtsanwälte und Notare gibt es eigentlich in Deutschland?

Die Entwicklung der von den Rechtsanwaltskammern zugelassenen Rechtsanwälte schaut so aus:

1980: 36.077 ǀ 1990: 56.638 ǀ 2000: 104.067

2010: 153.251 ǀ 2014: 162.694

(Quelle: Statistisches Jahrbuch der Anwaltschaft 2013/2014, Deutscher Anwalt Verlag, Soldan Institut für Anwaltsmanagement)

 

 

Bei den Notaren:

1981 (für 1980 liegen keine Zahlen vor): 7.762

1990: 8.890 ǀ 2000: 10.495 ǀ 2010: 8.157 ǀ 2013: 7.560

(Quelle: Statistisches Jahrbuch der Anwaltschaft 2013/2014, Deutscher Anwalt Verlag, Soldan Institut für Anwaltsmanagement)

 

 

Der Rückgang seit dem Jahr 2000 liegt vorwiegend daran, dass sich viele Notare zur Ruhe setzten und ihr Notariat nicht fortgeführt wurde. Inzwischen steigt die Zahl der Notarzulassungen jedoch wieder. Das Interesse von Anwälten, gerade von Anwälten in Wirtschaftskanzleien, auch das Amt des „Anwaltsnotars“ zu übernehmen, nimmt zu.

Wie wird man eigentlich Rechtsanwalt?

Durch ein Jurastudium, das zwei Staatsexamina und ein Referendariat (Praxisphase) einschließt. Mit diesem akademischen Abschluss erwirbt man den Titel „Assessor“ oder „Rechtsassessor“. Rechtsanwalt ist man erst, wenn die Rechtsanwaltskammer den Assessor zugelassen hat. Dies ist jedoch nicht zwingend, denn Rechtsassessoren müssen nicht unbedingt als Rechtsanwälte arbeiten. Sie können auch als Unternehmensjuristen arbeiten ohne dafür Rechtsanwalt sein zu müssen oder einer ganz anderen Tätigkeit nachgehen, z.B. in Banken oder Versicherungen.

Im Gegensatz dazu: Diplom-Jurist (statt beider nur das erste Staatsexamen und kein Referendariat) bzw. Bachelor of Laws (früher Dipl.-Wirtschaftsjuristen). Weder Diplom-Juristen noch Bachelors of Laws können als Rechtsanwälte zugelassen werden.

Nur ein Rechtsassessor darf übrigens auch Richter werden. Diplom-Juristen, Wirtschaftsjuristen bzw. Bachelors of Laws können dies nicht.

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